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Stiftung Solarenergie

Korruption, anhaltender Hunger und Krieg, Spendengelder, die nie bei den Ärmsten ankommen. Die Kritik an Entwicklungshilfeprojekten in Afrika wird immer stärker. Die Frage nach dem Sinn der vielen Hilfsorganisationen immer lauter. Trotzdem hat die westliche Welt eine Verantwortung gegenüber Afrika, soll gegen die Armut und die schlechten Verhältnisse angehen.

„Humanitäre Solarprojekte müssen die Eigenkräfte der Bewohner fördern!“ So sieht es die Stiftung Solarenenergie aus Merzhausen bei Freiburg. Nicht Almosen, sondern Kompetenzen verbreitet die allgemeinnützige Stiftung auf dem afrikanischen Kontinent.

Gelb wie die Sonne leuchten die T-Shirts der ersten Abschlussklasse „Rural Social Energy Manager“ 2008. Mit der „International Solar Energy School“ macht die deutsche Stiftung Solarenergie das äthiopische Dorf Rema zu einem Zentrum für Solarenergie. Die Schule, die Lehrer, die technischen Kompetenzen und Geräte werden und wurden von der Stiftung aufgebaut und unterstützt. Das erklärte Ziel der Organisation ist es aber, sich zurückzuziehen. Das Dorf und die Umgebung soweit mit der solartechnischen Arbeit vertraut zu machen, dass Entwicklungshilfe nicht mehr nötig ist. Die Kompetenzen werden den Ärmsten vermittelt, damit sie sich selbst helfen können. Denn wie die Erfahrung zeigt, kommt die gut gemeinte Hilfe aus dem Westen oft nicht dort an, wo sie benötigt wird.

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