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Rechenleistung für die Solarenergie

IBM und Harvard haben gemeinsam ein Projekt zur Förderung der organischen Photovoltaik gestartet. Mit dem World Community Grids (WCG) wird nach den effizientesten organischen Solarzellen gesucht. Beim WCG handelt es sich um ein System, das die Rechenleistung auf tausende privater PCs verteilt. Somit entsteht ein Supercomputer mit extremer Rechenleistung. Konkrete Ergebnisse werden bereits in 2 Jahren erwartet. Ohne das WCG und die freiwillige Bereitschaft Privater PC-User, ein Stück ihrer Rechenleistung abzugeben, würde es ca 22 Jahre dauern.

Was genau wird berechnet?

Um in relativ kurzer Zeit Klarheit über die effizientesten Materialien für die organische Photovoltaik zu erlangen, werden verschiedene organische Materialien überprüft. Berechnet werden die chemischen Eigenschaften der Materialien und ihre Reaktion auf Licht, welche dann in einer zentralen Datenbank gesichert werden. Es sollen mehr als eine Million verschiedener Atomkonfigurationen getestet werden.

Non-Profit-Projekt

Nun mag man sich fragen wer schlussendlich von diesem Projekt profitiert, für das unzählige Menschen kostenlos Rechenleistung spendieren. Beim WCG handelt es sich um ein Non-Profit-Projekt, das dem “Wohl der Menschheit” dienen soll - es wurde bereits fünf mal (seit 2004), unter anderem für die Erforschung von HIV-Medikamenten eingesetzt. Die Ergebnisse der Forschung sollen allen öffentlich zugänglich gemacht werden, sodass sich die Solarenergiebranche daran bedienen kann. Ziel ist einen Beitrag zur Abschwächung des Klimawandels zu leisten.

(pte)

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