Skip to Content

Solarindustriepreis 2008

Mit der Verleihung des Deutschen Solarindustriepreises 2008 ehrte die deutsche Solarwirtschaft heute in Berlin die Landespolitikerin Tanja Gönner (39) und den Bundespolitiker Ulrich Kelber (40) für ihre Verdienste um den Ausbau der Solarenergie. “Die jungen Politiker Tanja Gönner und Ulrich Kelber erkennen die enormen ökonomischen und ökologischen Chancen der Solarenergie für unser Land und tragen dazu bei, Deutschland durch moderne Gesetzesinitiativen im Umwelt- und Energiebereich zukunftsfähig zu machen”, lobte Georg Salvamoser, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar), die Träger des ideellen Preises in seiner Laudatio.

Tanja Gönner (CDU), Umweltministerin aus Baden-Württemberg, erhielt die höchste Auszeichnung der deutschen Solarbranche in der Kategorie Solarthermie für die erfolgreiche Gesetzesinitiative für ein Erneuerbare-Wärme-Gesetz in ihrem Bundesland. Das Gesetz verpflichtet Gebäudeeigentümer seit Frühjahr dieses Jahres zum Einsatz erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung. Bauherren neuer Wohngebäude, für die ab dem 1. April 2008 das Bauverfahren eingeleitet wird, sind gesetzlich verpflichtet, 20 Prozent des Wärmebedarfs z.B. aus Solaranlagen zu decken. Ab 2010 gilt eine ähnliche Verpflichtung auch im Falle der Heizungssanierung im Wohnungsbestand. Die Gesetzesinitiative von Tanja Gönner in Baden-Württemberg war nach Einschätzung des BSW-Solar auch ein wichtiger Impuls für das im Sommer dieses Jahres im Bundestag beschlossene Bundeswärmegesetz, das ab dem 1. Januar 2009 den Einsatz erneuerbarer Energien beim Neubau nun auch bundesweit vorschreibt.

Inhalt abgleichen