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Solare Wasserstoffgewinnung

swwEin internationales Forscherteam, zusammengesetzt aus 6 Forschungseinrichtungen (DLR, CERTH-CPERI, Aristotle-University, Stobbe Tech Ceramics Holte, Johnson Matthey Technology Centre), befasst sich mit der Wasserstoffgewinnung durch solare Energiesysteme. Der Unterschied zu bisherigen Verfahren: Der Wasserstoff wird nicht durch Elektrolyse, sondern mittels eines Katalysators aus Wasserdampf gewonnen.

Die Nachfrage nach Wasserstoff flacht nicht ab, er wird vor allem in großen Mengen von der chemischen Industrie und von Ölfirmen verwendet. Bisher ist die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger jedoch ein nicht erreichter Wunschtraum. Die Vorteile liegen auf der Hand - H2 ist leicht transportabel und verbrennt rückstandsfrei. Das Problem ist einzig die Herstellung, welche bisher nur mit großem Energieaufwand unter mehrmaligen Umwandlungen aus Erdgas erfolgt. Dass dies nicht umweltfreundlich sein kann ist unschwer nachzuvollziehen.

Hydrosol II heißt das Pilotprojekt des Forscherteams. Das Ziel ist bis zu 50% der auf den Reaktor treffenden Solarenergie in chemische Energie in Form von Wasserstoff umzuwandeln und dabei drei Viertel des eingesetzten Wasserdampfes in Wasserstoff und Sauerstoff zu zerlegen.

Auf einer Versuchsanlage - ein Solarturmkraftwerk von 28m Höhe in Almeria, Spanien, wurden die beiden Reaktoren angebracht. 92 Heliostaten - nachführbare Spiegel - bündeln die Solarstrahlung und bringen die Reaktoren je nach Wunsch auf Temperaturen bis 1.200°C. Die erste Reaktionskammer wird auf eine Temperatur von 800°C gebracht, hier findet die eigentliche Reaktion statt. Der Katalysator setzt die Reaktionstemperatur auf 800°C herab (von 2.500°C). Er besteht aus einem Gemisch verschiedener Eisenoxide, das auf eine aus Keramik gefertigte Wabenstruktur fixiert ist.

Die chemische Reaktion ist relativ einfach. Das Metallhydrid liegt in einer reduzierten Form vor, dies bedeutet es kann leicht dazu veranlasst werden Elektronen abzugeben. Dies führt dazu, dass das Sauerstoff aus der H2O-Verbindung seine Bindung löst und sich an der Wabenstruktur des Katalysators festsetzt. Vom Sauerstoffatom vefreit, liegt der Wasserstoff nun in seiner Reinform vor.

Im ersten Versuch sind bereits Ausbeuten von 30% erzielt worden - über den Erwartungen. Es bedarf jedoch weiterer Optimierungen der Parameter. In zwei bis drei Jahren, so der Sprecher, könnten kommerzielle Maßstäbe erreicht werden. Bis zur tatsächlichen Marktreife rechnet man jedoch nicht vor den nächsten 5 Jahren.

Wasserstoff könnte sich zu einm zukunftsträchtigen Energieträger entwickeln. Er ist im Übermaß, in chemischen Verbindungen gebunden, vorhanden. Es heißt also Wege zu finden ihn umweltfreundlich zu produzieren. Mit der solaren H2-Gewinnung könnte ein Schritt dazu gemacht sein. Wir danken der Zeitschrift Sonne Wind und Wärme für die Erlaubnis über diesen Artikel berichten zu dürfen.

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ich versuche mit einen Savniusgenerator wasserstoff zu erzeugen um ein notstromaggregat damit konstant zu versorgen wer kann helfen.

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